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Autor: admin

Alice Kleinschmidt

Persönliche Daten

  • Name: Alice Kleinschmidt
  • Geburtsdatum: 21.03.1984
  • Geburtsort: Annaberg-Buchholz (Erzgebirge, Sachsen)
  • Wohnort: Klio, Lesbos (Griechenland)
  • Familienstand: Verheiratet mit Nikos (Kleinbauer), zwei Kinder (Tochter: 9 Jahre, Sohn: 6 Jahre)

Alice stammt aus einer großen, künstlerisch geprägten Familie und wuchs in einem kreativen, solidarischen Umfeld auf. Sie studierte Europäische Ethnologie, Politikwissenschaft und Friedens- und Konfliktforschung und sammelte vielfältige internationale Erfahrungen. Beruflich engagierte sie sich früh in sozialen Projekten, insbesondere in der Unterstützung politisch Verfolgter, benachteiligter Kinder und Geflüchteter.

So beschreibt ALICE ihr Leben und ihre Motivation:
„Heute habe ich meinen Lebensmittelpunkt im griechischen Klio auf der Insel Lesbos. Dort lebe ich mit meinem Ehemann Nikos, einem lokalen Kleinbauern, und meinen beiden Kindern (6 und 9 Jahre). Inmitten von Tierhaltung und Oliven Anbau verbindet sich nun meine tief verwurzelte Erfahrung in sozialen Gemeinschaftsstrukturen mit einem naturverbundenen Familienleben in der Ägäis.“
Was mir an Lesbos so besonders gefällt:
„Das Zusammentreffen von vielen Menschen, mit ganz unterschiedlichen Geschichten, der Flucht, aber auch des Ankommens. Dadurch, dass die Inselhauptstadt doch recht übersichtlich ist, trifft man Menschen wieder auf der Straße und es ist leichter, sich so als Gemeinschaft zu betrachten, ob geflüchtet, privilegiert, lokal oder was auch immer. Wir sind alle Menschen und wir leben hier. Die „Locals“, die, da sehr geprägt von der Landwirtschaft als Haupteinnahmsquelle der Insel, einfach so ein gutes „einfaches“, im Sinne von, ohne den ganzen Konsumluxus, den keiner braucht, natürlich auch hartes Leben im Einklang mit der Natur (oder abhängig von ihr) und den Jahreszeiten führen. In meinem kleinen Dorf, gibt es quasi nur einen Mini Market auf ca. 20 m², aber der hat alles was wir brauchen, ein bisschen Joghurt, ein bisschen Käse, eine Sorte Kaffee, usw. Den Blick aufs Meer und die grünen Berge von fast überall auf der Insel und vor allen Dingen, von meinem Balkon aus kann ich sogar die Türkei sehen.“
Was mir an meiner Arbeit so besonders gefällt:
„Das Konkrete, das Praktische, das Unterstützen im Hier und Jetzt. Das auf Augenhöhe sein, das Zuhören. Das Verstehen, das Nachfragen. Wo kommst Du her? Wo möchtest Du hin? Kann ich Dir helfen? Konkrete Hilfe und Ressourcen suchen. Persönliche Kontakte, konkrete Angebote schaffen und kein „großes Programm“.  Im Team arbeiten und so viel Dankbarkeit von Menschen auf der Flucht erfahren. Ich fühle mich einfach bereichert durch so viele Menschen, die wir in unserer Arbeit treffen, Menschen die Unterstützung brauchen, so wie Menschen, die unterstützen möchten, werden bei uns quasi zusammengeführt und wir können, wenn auch im Kleinen was Schaffen für eine bessere gemeinsame Zukunft und ein friedliches Miteinander in Zeiten von auseinanderdriftenden Narrativen und neuen Kriegen, setzen wir das Menschliche in den Vordergrund. …

Reisebericht Oktober 2024

Im Oktober 2024 haben drei Vorstandsmitglieder eine Woche lang unser Projekt auf Lesbos besucht. Alice Kleinschmidt, unsere Projektleiterin vor Ort, hatte die Reise inhaltlich organisiert und ermöglichte uns die Begegnung mit Bewohner*innen (Mütter, Väter, Kinder) unserer Wohnungen und stand uns fast täglich für Gespräche und Informationen über das von ihr geleitete Welcome Office zur Verfügung.

Wir sind sehr bewegt und bereichert nach Kassel zurückgekehrt – und mit der festen Überzeugung, wie hilfreich, bedeutend und sinnvoll unser Wohnungsprojekt ist. Für die Geflüchteten stellen die Wohnungen (endlich) einen sicheren Ort dar, die Kinder können mit ihren Eltern zur Ruhe kommen, und wenn auch die Wohnbedingungen sehr einfach sind, ist alles zum Leben Notwendige vorhanden – ein kleines „Zuhause“. Sie bieten im Gegensatz zum Camp mit seinen derzeit etwa 1.500 Menschen einen äußeren „Schutzraum“, der auf dem Hintergrund des Statements von Katrin Glatz Brubakk insbesondere für die Kinder eine existentiell wichtige Erfahrung darstellt.

Von unseren zahlreichen Begegnungen mit den Bewohner*innen und ihren Kindern möchten wir stellvertretend zwei schildern:

Seit einigen Wochen lebt eine 20-jährige junge syrische Mutter mit ihren drei kleinen Kindern in einer der Wohnungen: Schlafzimmer, Bad, kombiniertes Wohn-/Esszimmer mit kleiner, einfacher Küchenzeile. Najim (Name geändert) wurde mit 12 Jahren von ihrem Vater verkauft und zwangsverheiratet mit einem Mann, der äußerst gewalttätig war. Nach der Flucht über die Türkei nach Lesbos setzten sich die Gewalterfahrungen für Najim durch ihren Mann fort, er wurde verhaftet und auf Bewährung verurteilt, Najim wandte sich ans welcome office und beantragte die Scheidung sowie das alleinige Sorgerecht. Der Vater hat striktes Umgangsverbot. Jetzt heißt es abwarten, wie die Gerichte entscheiden, Najim erhält alle denkbare Unterstützung durch das welcome office. Unsere zweimalige Begegnung war sehr offen und herzlich, Najim erzählte vertrauensvoll von ihrem langen Leidensweg. Die Wohnung ist ihr sicherer Hafen, die Kinder kommen endlich etwas zur Ruhe. Najim machte auf uns einen selbstbewussten und starken Eindruck, sie fühlt sich frei von ihrem Mann und frei von all den Konventionen ihres Heimatlandes, die ihre Entfaltung verunmöglichten. Wenn ihre Kinder größer sind (noch keines besucht eine Schule), will sie selbst zur Schule gehen und später einen Beruf erlernen.

Ebenfalls zwei Begegnungen hatten wir mit einer afghanischen jungen Mutter mit 6 Kindern. Die ausgebildete praktizierende Hebamme durfte nach der Machtübernahme der Taliban nicht mehr arbeiten und flüchtete. Ihr gewalttätiger Mann nahm sich eine zweite Ehefrau. Sie reichte die Scheidung ein und führt seitdem einen Sorgerechtsstreit. Bis zum endgültigen Entscheid leben drei Kinder mit ihr in einer unserer Wohnungen, die drei anderen beim Vater im Camp. Dreimal in der Woche können sich alle sechs Kinder in einem Park Mytilinis unter Aufsicht sehen, die Eltern dürfen keinen Kontakt miteinander haben. Fawad (Name geändert) möchte sich mit ihren Kindern in Europa eine neue Existenz aufbauen, sie und ihre Kinder blühen in der neuen, freien Umgebung spürbar auf.


Die beiden Schilderungen können hoffentlich/vielleicht im Ansatz etwas verdeutlichen, welchen Wert unsere Wohnungen für die Bewohner*innen haben. Unsere Initiative ist – mit den Worten von Katrin Glatz Brubakk – nur „ein Pflaster auf einer riesigen Brandwunde“ (aus einem Text von ihr in unserer Link-Sammlung); und dennoch: Ohne die Spenden gäbe es für die Geflüchteten auf Lesbos dieses „Angebot“ nicht! Es bietet für die Kinder eine Erfahrung von Sicherheit, Wertschätzung und Achtung, für die Erwachsenen die Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen, Perspektiven zu entwickeln – und dies wiederum hilft den Kindern!
Wir sind sehr dankbar: Für die großen und kleinen, die treuen und spontanen Spenden, ohne die dieses Projekt nicht möglich wäre; und wir sind dankbar für unsere Begegnungen und Erfahrungen auf Lesbos. Es macht einen Unterschied, mit Alice Kleinschmidt regelmäßig in telefonischen oder Email-Kontakt zu stehen, oder die Menschen und ihre Lebenswege bzw. Fluchterfahrungen konkret zu erleben  .

Wohnungen

In den durch unsere Spendengelder angemieteten Wohnungen werden besonders schutzbedürftige Geflüchtete mit ihren Kindern aus unterschiedlichen Gründen aufgenommen. Dazu zählen zum Beispiel:

– starke Traumatisierungen, die das Leben im Lager nicht möglich machen.
– medizinische Notfälle.
– Opfer von (sexualisierter) Gewalt
– gesundheitliche Probleme
– psychische Belastungen
– Obdachlosigkeit nach der Anerkennung als Flüchtlinge

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Welcome Office

Welcome Office

So beschreibt Alice Kleinschmidt das Welcome Office:

„Unser Welcome Office liegt sehr zentral in Mytilini, der Hauptstadt von Lesbos, in der Nähe des Hafens. Wir bieten Information und Beratung hauptsächlich in den Bereichen administrative Unterstützung an, d. h. wie man Steuernummern- Passwörter erhält, wie man sich bei öffentlichen Diensten anmeldet, wie man ein Bankkonto eröffnet, Online-Anträge auf Erneuerung von Aufenthaltsgenehmigungen, wo man kostenlose Kleidung findet, Wir helfen bei der Bewerbung um einen Job oder bei der Registrierung im Arbeitsamt, aber geben auch allgemeine Informationen zum Asylverfahren, zum Kindergartenplatz oder zum Anmieten einer Wohnung. Wir helfen bei der Übersetzung von Dokumenten in Griechisch, begleiten zu Behördengängen oder verweisen auf andere Organisationen. Wir versuchen eine freundliche und lächelnde Informationsstelle zu sein. Wir sind auch ein offener Raum für andere Initiativen, die nicht über die Mittel verfügen, eigene Räume anzumieten. Wir sind Teil der UN- Integrationsarbeitsgruppe auf der Insel – und mit vielen anderen Organisationen vernetzt, um lokale Ressourcen zu bündeln.

Unser Büro ist montags bis freitags von 09:15 bis 15:30 Uhr geöffnet. Das Büro ist quasi die Schaltzentrale, von der aus wir die anderen Projekte wie Wohnungen, Radio- Workshops, individuelle Beratungen usw. koordinierten. Dort konnten wir Spenden wie Lebensmittel oder Kleidung entgegennehmen und sie dort verteilen, wo sie am meisten benötigt wurden. Für Kinder, die in der Stadt lebten und eine öffentliche Schule besuchten, führten wir Nachhilfestunden durch.“

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Wo liegt Lesbos?

Lesbos liegt in der östlichen Ägäis nahe am türkischen Festland.

Das derzeitige Lager Mavrovouni liegt ca. 5 km nördlich der Hauptstadt Mytilini, in der am Hafen das „welcome office“ liegt. In der Hauptstadt verteilt liegen auch die von unseren Spendengeldern unterhaltenen Wohnungen.

Warum Lesbos?

Seit den Schreckensnachrichten aus dem Flüchtlingslager Moria auf Lesbos im Jahr 2018 engagieren wir uns dort für geflüchtete Kinder (und deren Eltern). In Zusammenarbeit mit dem griechischen Verein „welcome office“, der von Alice Kleinschmidt geleitet wird, die zugleich unsere Ansprechpartnerin vor Ort ist, begann unser Engagement zunächst mit der Finanzierung einer kleinen Schule für geflüchtete Kinder; seit 2020 ist der Besuch der Regelschule vorgeschrieben, was uns veranlasste, aus naheliegenden Gründen Wohnungen anzumieten für besonders schutzbedürftige Geflüchtete mit ihren Kindern (oft übermittelt durch „Ärzte ohne Grenzen“ bzw. andere NGO`s): Viele von ihnen sind auf Grund ihrer Fluchterfahrungen so traumatisiert, dass es ihnen nicht möglich ist, unter den menschenunwürdigen Bedingungen des UNHCR-Lagers in Lesbos zu leben. Die Wohnung ist für alle diese Menschen, und hier besonders auch für die Kinder, seit ihrer Flucht von zu Hause der erste „sichere Ort“, an dem sie für eine bestimmte Zeit etwas Ruhe finden können. Sie werden von fachkundigen, sehr engagierten Frauen und Männern betreut (sozialarbeiterisch, psychologisch, juristisch etc.), z.T. kommen wir mit unseren Spendengeldern – neben der Finanzierung der Wohnungen – auch für deren Gehälter auf.

Zurzeit (Stand: 01.08.2025) beherbergen wir in 9 Wohnungen 16 Kinder mit ihren entweder alleinerziehenden Müttern oder beiden Elternteilen.


Spenden

Wir freuen uns über Ihre Spenden. Nutzen Sie gerne eine unserer Konten für eine Überweisung:

IBAN: DE23.52060410.0000000949

IBAN: DE26.37060193.1052199006

Sie haben auch die Möglichkeit, Ihre Spende direkt online über das Spendenportal der Bank für Kirche und Caritas Paderborn per Lastschrift oder PayPal zu transferieren, indem Sie den „Spenden“-Button unten nutzen.

Was bewirken Sie mit Ihrer Spende?

Die Geflüchteten, die wir in den von uns finanzierten Wohnungen beherbergen und betreuen, benötigen Achtung, Verständnis, Schutz, konkrete materielle, psychologische und soziale Hilfe. Sie finden Ruhe und oft auch die Kraft zu schauen, was für sie der nächste sinnvolle Schritt ist in ein Leben, das irgendwann sicher und geordnet sein soll.

Die Spendenbeiträge kommen zu 98% den betroffenen Kindern (und ihren Eltern) zu Gute.

Freundeskreis für Kinder in Not e.V.

Über uns

Wir sind ein kleiner Verein (120 Mitglieder), der seit den 90er Jahren konkrete Hilfsprojekte für Kinder in Not initiiert bzw. unterstützt (zunächst in Rumänien, dann in Bosnien, seit 2018 auf Lesbos). Ohne unser Engagement gäbe es diese Hilfe nicht, die vor Ort von kompetenten Personen, die wir persönlich kennen, konkret umgesetzt wird. Die Spendenbeiträge kommen zu 98% den betroffenen Kindern (und ihren Eltern) zu Gute; wir als Verein entscheiden, wofür genau die Beträge eingesetzt werden. Durch unsere persönlichen Kontakte vor Ort und die Tatsache, über die Verwendung der Gelder entscheiden zu können, ist eine sehr hohe Transparenz der Hilfen gewährleistet.

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Satzung

Satzung Freundeskreis für Kinder in Not e.V. § 1      Name, Sitz und RechtsformDer Verein trägt den Namen Freundeskreis für Kinder in Not e.V. Er hat seinen Sitz in Kassel. § 2      ZweckDer Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der…

Satzung

Freundeskreis für Kinder in Not e.V.
 
§ 1      Name, Sitz und Rechtsform
Der Verein trägt den Namen Freundeskreis für Kinder in Not e.V. Er hat seinen Sitz in Kassel.
 
§ 2      Zweck
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist die Verbesserung der Lebenssituation hilfsbedürftiger Kinder in notleidenden Regionen.
Der Satzungszweck wird verwirklicht durch
die Zusammenarbeit mit vertrauenswürdigen Partnern
personelle und organisatorische Hilfestellungen wie z.B. durch die Entsendung oder Finanzierung von Arbeitskräften und Erziehungshilfen
finanzielle und materielle Hilfestellungen wie z.B. durch die Versorgung der Hilfebedürftigen, Besorgung von Baumaterialien und Ausbildungsgegenständen und ggf. die Übernahme der finanziellen Verantwortung für Bauprojekte und durch
ideelle Hilfestellungen wie z.B. Besuche und Briefkontakte.
 
Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereines. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßige Vergütung begünstigt werden.
 
§ 3      Mitgliedschaft
Mitglied des Vereines kann jede natürliche und juristische Person sein, die die Satzung des Vereines anerkennt und sich zur Einhaltung der Beschlüsse verpflichtet. Über die schriftlichen Aufnahmeanträge entscheidet der Vorstand. Ein Austritt muss dem Vorstand schriftlich angezeigt werden.
Der Ausschluss eines Mitgliedes erfolgt auf Beschluss der Mitgliederversammlung. Ein Ausschluss ist möglich, wenn ein Mitglied gegen die Bestimmungen dieser Satzung verstößt oder sich sonst vereinsschädigend verhält. Ausscheidende Mitglieder erhalten keinerlei Spenden, Einlagen etc. zurück, soweit sie in das Eigentum des Vereines übergegangen sind; lediglich Leihgaben sind zurückzugeben.

§ 4      Mitgliedsbeiträge
Es wird ein Mitgliedsbeitrag erhoben. Über die Höhe des Mitgliedsbeitrages entscheidet die Mitgliederversammlung. Einzelnen Mitgliedern kann aus sozialen Gründen auf Beschluss des Vorstandes der Mitgliedsbeitrag erlassen werden.

§ 5      Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung des Vereines findet nach Bedarf, mindestens aber einmal im Jahr in der Form einer Jahreshauptversammlung statt. Die Mitgliederversammlung muss einberufen werden: auf Verlangen der Revisoren, wenn das Interesse des Vereins es erfordert, oder wenn 1/5 der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zweckes und der Gründe vom Vorstand verlangt.
Ort und Zeitpunkt werden vom Vorstand festgelegt. Der Vorstand beruft die Mitgliederversammlung schriftlich unter Angabe der Tagesordnung und unter Wahrung einer Ladungsfrist von mindestens zwei Wochen ein.
Beschlüsse der Mitgliederversammlung bedürfen zu ihrer Rechtswirksamkeit, vorbehaltlich besonderer Regelungen in dieser Satzung, der einfachen Mehrheit der Stimmen der anwesenden Mitglieder. Über sämtliche Beschlüsse einer Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Protokollführer und vom Versammlungsleiter zu unterzeichnen ist.
Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 10 Mitglieder anwesend sind.
Wird Beschlussunfähigkeit festgestellt, beruft der Vorstand innerhalb eines Monats eine neue Mitgliederversammlung mit derselben Tagesordnung ein. Diese Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erscheinenden Mitglieder beschlussfähig, worauf in der Einladung hinzuweisen ist.
Die Jahreshauptversammlung nimmt die Berichte des Vorstandes entgegen und entscheidet über die Entlastung des Vorstandes. Die Jahreshauptversammlung wählt den Vorstand und die Revisoren.
 
§ 6      Vorstand
Der Vorstand besteht aus:
dem Vorsitzenden/der Vorsitzenden
drei stellvertretenden Vorsitzenden
dem Kassenführer/der Kassenführerin
Die Amtszeit des Vorstandes beträgt 2 Jahre. Er bleibt bis zur Durchführung der Neuwahl im Amt. Die Wiederwahl ist möglich. Die Geschäftsführung obliegt den Vorstandsmitgliedern gemeinschaftlich. Zur Geschäftsführung gehören alle Rechtshandlungen, die notwendig oder geeignet sind, den Satzungszweck zu erfüllen. Gerichtlich und außergerichtlich wird der Verein durch zwei seiner Vorstandsmitglieder gemeinsam vertreten.
Beschlüsse des Vorstandes bedürfen zu ihrer Rechtswirksamkeit der einfachen Mehrheit der Stimmen der anwesenden Vorstandsmitglieder. Legt die Kassenführung bei finanziellen Beschlüssen ihr Veto ein, hat der Vorstand unverzüglich gemäß §5 die Mitgliederversammlung einzuberufen.
Über sämtliche Vorstandsbeschlüsse ist ein Protokoll anzufertigen, dessen Richtigkeit durch die Unterschrift eines Vorstandsmitgliedes zu bestätigen ist. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist.

§ 7      Revisoren
Die Prüfung und Kontrolle der Kassen- und Geschäftsführung des Vereines wird durch Revisoren vorgenommen. Die Jahreshauptversammlung wählt zwei Revisoren/Revisorinnen. Die Amtszeit der Revisoren beträgt 2 Jahre. Die Wiederwahl ist möglich. Die Prüfung hat mindestens einmal im Jahr stattzufinden. Der Verein räumt den Revisoren das Recht ein, jederzeit die Kassen- und Geschäftsführung des Vereines zu überprüfen.
Zur Durchführung dieser Überprüfung sind den Revisoren sämtliche Unterlagen des Vereines vorzulegen. Der Verein hat den Revisoren Auskunft über alle mit der Geschäftsführung zusammenhängenden Fragen zu geben.

§ 8      Geschäftsjahr
Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 9      Satzungsänderung und Auflösung
Beschlüsse der Mitgliederversammlung über Änderungen dieser Satzung bedürfen einer Mehrheit von mindestens 2/3 der Stimmen der anwesenden Mitglieder. Anträge auf Änderung der Satzung sind in der Einladung zur Mitgliederversammlung anzuzeigen.
Die Auflösung des Vereines bedarf einer ¾ Mehrheit der Stimmen der anwesenden Mitgliederversammlung.
Im Falle der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen an die Katholische Kirchengemeinde St. Familia in Kassel, die das Vermögen ausschließlich und unmittelbar für steuerbegünstigte Zwecke im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit in notleidenden Regionen zu verwenden hat.

§ 10    Gerichtsstand
Gerichtsstand über sämtliche Streitigkeiten aus dieser Satzung ist Kassel.
 
 
Kassel, den 30.11. 2012
Geändert durch Beschluss der Jahreshauptversammlung vom 22.11.2015
: Satzung

Vorstand

Otmar Leibold, Kassel (Vorsitzender)
Harald Fischer, Kassel
Anette Leibold, Kassel
Christiane Conradi, Kassel
Christine Ruttmann, Kassel (kooptiert)
Berthold Semmler, Kassel (Kassierer)