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Wohnungen

In den durch unsere Spendengelder angemieteten Wohnungen werden besonders schutzbedürftige Geflüchtete mit ihren Kindern aus unterschiedlichen Gründen aufgenommen. Dazu zählen zum Beispiel:

– starke Traumatisierungen, die das Leben im Lager nicht möglich machen.
– medizinische Notfälle.
– Opfer von (sexualisierter) Gewalt
– gesundheitliche Probleme
– psychische Belastungen
– Obdachlosigkeit nach der Anerkennung als Flüchtlinge

In den meisten Fällen wurde als Grund für die Notwendigkeit der Unterbringung in einer Unterkunft außerhalb des Lagers das Wohlergehen der Kinder genannt. Die Wohnung ist für alle Geflüchteten und hier auch besonders für die Kinder seit ihrer Flucht von zu Hause der erste „sichere Ort“, an dem sie für eine bestimmte Zeit etwas Ruhe finden können.
Sie werden von fachkundigen, sehr engagierten Frauen und Männern betreut (sozialarbeiterisch, psychologisch, juristisch etc.), z.T. kommen wir mit unseren Spendengeldern – neben der Finanzierung der Wohnungen – auch für deren Gehälter auf.
Zurzeit beherbergen wir in xxxxx (aktuelle Zahl eintragen) Wohnungen, xxxxx (aktuelle Zahl eintragen) Kinder mit ihren entweder alleinerziehenden Müttern oder beiden Elternteilen.

Circa 20 % der Bewohner/Innen werden durch andere Organisationen an das Welcome Office weitergeleitet, die auf Sicherheits – oder gesundheitliche Schwierigkeiten der Betroffenen im Lager aufmerksam wurden wie Ärzte ohne Grenzen oder andere NGO`s .

  • Das Alter der Kinder reichte bisher von Neugeborenen bis zum Teenager
    Die Eltern waren zwischen 18 und 40 Jahre alt.
  • Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer in unseren Wohnungen betrug drei Monate, aufgrund von Ablehnungen im Asylverfahren kam es jedoch auch zu längerfristigen Aufenthalten bis zum mehr als einem Jahr, auch kurzfristige Aufenthalte zu Genesung waren dabei (zum Beispiel nach Kaiserschnitt, zwei Wochen).
  • Auf den Wartelisten befanden sich oft mehr als 25 Familien und Personen, die nicht einmal auf die Warteliste aufgenommen wurden, um Ihnen keine falschen Hoffnungen zu machen.

Unser Wohnungsprojekt reicht somit von kurzfristigen Notunterkünften bis hin zum Integrationsübergang. Ein weiterer Unterstützer, der sich dem Anmieten von Wohnungen angeschlossen hat, ist das „Hammer-Forum“ in Hamm.