
Warum Lesbos?
Seit den Schreckensnachrichten aus dem Flüchtlingslager Moria auf Lesbos im Jahr 2018 engagieren wir uns dort für geflüchtete Kinder (und deren Eltern). In Zusammenarbeit mit dem griechischen Verein „welcome office“, der von Alice Kleinschmidt geleitet wird, die zugleich unsere Ansprechpartnerin vor Ort ist, begann unser Engagement zunächst mit der Finanzierung einer kleinen Schule für geflüchtete Kinder; seit 2020 ist der Besuch der Regelschule vorgeschrieben, was uns veranlasste, aus naheliegenden Gründen Wohnungen anzumieten für besonders schutzbedürftige Geflüchtete mit ihren Kindern (oft übermittelt durch „Ärzte ohne Grenzen“ bzw. andere NGO`s): Viele von ihnen sind auf Grund ihrer Fluchterfahrungen so traumatisiert, dass es ihnen nicht möglich ist, unter den menschenunwürdigen Bedingungen des UNHCR-Lagers in Lesbos zu leben. Die Wohnung ist für alle diese Menschen, und hier besonders auch für die Kinder, seit ihrer Flucht von zu Hause der erste „sichere Ort“, an dem sie für eine bestimmte Zeit etwas Ruhe finden können. Sie werden von fachkundigen, sehr engagierten Frauen und Männern betreut (sozialarbeiterisch, psychologisch, juristisch etc.), z.T. kommen wir mit unseren Spendengeldern – neben der Finanzierung der Wohnungen – auch für deren Gehälter auf.
Zurzeit (Stand: 01.08.2025) beherbergen wir in 9 Wohnungen 16 Kinder mit ihren entweder alleinerziehenden Müttern oder beiden Elternteilen.
Berthold Semmler
Test